Aktuelle Spielberichte

   
 


23.05.2007 | Pokalhalbfinale Damen Siemens-LBB (0:3)

Alle fanden sich rechtzeitig zum Spiel gegen die BSG Siemens in der Halle der BfA ein. Folgende Spielerinnen nahmen den Kampf auf: Simone, Katrin Sch., Bine., Maren, Maggy., Grit und Anke. Kiki war nur für den allergrößten Notfall da,  weil sie noch an einer Verletzung laboriert und Marina war da, um die Mannschaft zu Coachen.

Nachdem erst mal darüber Beraten wurde, ob 5/1 oder 4/2 gespielt werden sollte und welche Schwangerschaftshosen am wenigsten kneifen J, einigte man sich dann auf 4/2 mit Maren und Maggy. Die nächste (höchst beliebte und gern gestellte) Frage war: Steller – Mitte – Außen oder Steller – Außen – Mitte? Freunde der Volleyballtheorie wissen was gemeint ist…

Wie dem auch sei: es wurde sich auf das „alte“ J System mit Steller – Mitte – Außen nach einer kurzen Diskussion geeinigt (ich habe mich da wohl wissend raus gehalten J ). Abschließend wurde noch geklärt, wer denn heute schon mal eine Aufgabe übers Netz gebracht hatte, woraufhin sich Simone etwas streberhaft hervortat J und damit das Spiel eröffnen durfte.

Aber nun zum eigentlichen Spiel:

1. Satz: Maren, Maggy, Simone, Grit, Katrin, Bine.

Zunächst fing Simone mit einer kleinen Aufgabenserie an, die ein wenig Luft verschaffte. Anschließend gab es ein munteres hin und her und beide Mannschaften suchten noch nach der richtigen Einstellung zum Gegner und der Orientierung im eigenen Feld. LBB punktete aber immer zuverlässig über ihre beiden starken Mitten (Bine und Katrin), die nie von Siemens in den Griff zu bekommen waren. Wenn Siemens dann mal über die Mitte versuchte anzugreifen, sahen sie sich immer einem Doppelblock von Mitte und Außen gegenüber der auch mehrfach erfolgreich war oder die aufmerksame „5“ konnte abwehren. So „plätscherte“ der Satz dahin und wurde letztlich doch leicht von der LBB mit 25:22 gewonnen, auch wenn Siemens noch beide Auszeiten und einen möglichen Spielerwechsel vornahm. Der aufmerksame Beobachter konnte dabei allerdings eine Marotte der LBB-Damen feststellen: immer nach einer Auszeit oder einem Spielerwechsel von Siemens wurde die Aufgabe verschlagen (ich glaube, im ganzen Spiel gab es nur eine Ausnahme) J.

2. Satz: Maren, Maggy (Grit), Simone, Anke, Katrin, Bine

Dem Solidaritätsprinzip folgend wurde auf einer Position gewechselt, damit auch alle möglichst viele Spielanteile erhielten. Nachdem Siemens die erste Aufgabe (ich glaube) ins Netz schlug, ging Maren an die Aufgabe und machte insgesamt 6!! Punkte. Dieses Punktepolster schmolz dann zwar im Verlaufe des Satzes immer mal wieder ein wenig zusammen, aber am Ende hieß es dann doch 25:18 für die LBB-Damen. Erwähnt werden muss zu diesem Satz, dass Maggy beim Stand von 7:2 für die LBB ihr etwas lädierte Knie zu stark belastete und umknickte. Die umsichtige Schiedsrichterin pfiff daraufhin (mir unverständlich!) Doppelfehler und gestattete die Auswechslung von Maggy, wodurch sich Grit auf einer ihr bis dahin gänzlich unbekannten Position wieder fand J. Dies führte zwischendrin immer mal wieder zu etwas Verwirrung, wer wann stellt oder wer wo hinläuft, aber die Klasse der Mannschaft drückt sich nicht zuletzt auch durch ihre Erfahrung aus, auch solche Situationen erfolgreich zu meistern. Während Marina sich noch im ersten Satz gezwungen sah eine Auszeit zu nehmen, reichten Siemens diesmal auch zwei Auszeiten und ein taktischer Spielerwechsel nicht, den Satzgewinn auch nur annähernd zu gefährden.

3. Satz: Maren, Maggy, Grit, Anke, Katrin, Bine

Dieser Satz war nun wirklich ziemlich Ereignislos. Ich hatte zwar nie den Eindruck, dass Siemens kampflos verlieren wollte, aber sie konnten gegen unsere LBB-Damen nichts ausrichten! Zu klar waren deren Aktionen, selbst wenn Siemens mal einen Ball abwehren konnte, am Ende hieß der verdiente Sieger LBB. In allen Mannschaftsteilen waren unsere Frauen besser, so dass ich nichts weiter zu berichten weiß als einen weiteren Satzgewinn in Höhe von 25:17.

Damit stehen wir, am 2.6., in allen drei Pokalwettbewerben (Damen, Herren und Mixed) mal wieder im Finale J. Spannend wird dann die Besetzung der Damenmannschaft sein, da einige Akteurinnen leider bereits Absagen mussten.

Hubert

17.04.2007 | Spielberichte Pokalhalbfinale Herren und Mixed


Ab heute wird eine weitere Anregung umgesetzt. Wir haben einen fleissigen Schreiber: Hubert! Vielen Dank für die ausführlichen Berichte zweier sehr kräftezehrender aber am Ende für unsere Mannschaften gewonnener Spiele. Auf ins Finale!!! Und hier seine spannenden Berichte:
 
24.03.2007 | Pokalhalbfinale Herren LBB - Siemens (3:2)

Spiele LBB gegen Siemens sind immer voller Emotionen und meist auch hochklassig. Nachdem in der Liga Siemens noch 3:0 in eigener Halle von der LBB I „geputzt“ werden konnte, sollte es einer Kombination von LBB I und LBB II doch eigentlich mit vereinten Kräften noch einfacher gelingen zu gewinnen. LBB II konnte jedoch leider nur zwei Spieler ins Rennen schicken: Philipp und mich. Glücklicherweise war LBB I mit fast allen Spielern angetreten. So spielten dann auch Uwe (Mitte) zwischen Bine (Außen) und Kiki (die 5/1 stellte), ich durfte mich diagonal versuchen, Philipp Außen und Ingo Mitte spielen.

Siemens spielte hoch motiviert und sehr engagiert, wir eher abgeklärt und lässig. Mitte des Satzes kam Sascha für Philipp, um mehr Stabilität in die Annahme zu bekommen, aber das gelang nicht sonderlich gut. Kiki lief gerade in den ersten Beiden Sätzen wie ein Wiesel durch die Gegend, um noch irgendwie an den Ball zu kommen. Unsere Aufgaben kamen zwar meist ins Feld, aber nicht so druckvoll, als dass Siemens nicht noch zu einem guten Angriffsspiel kommen konnte. So ging der erste Satz verdient mit 20:25 an Siemens.

Im zweiten Satz wurde dann folgerichtig etwas von unserem Coach Kay verändert und Matze versuchte sein Glück auf der Diagonalen. Zum Ende durfte ich zwar noch mal ran, aber das brachte mehr Verwirrung, insbesondere in der Annahme, als dass es noch etwas half. Auch Ingo wurde in der Annahme mal geschont und von Kay ersetzt, was der „Hase und Igel“-Situation für Kiki aber nicht wirklich geholfen hat. Somit mussten wir leider auch diesen Satz, zwar knapp aber dann doch mit 23:25 abgeben.

Obwohl Opa wie ein Rohrspatz schimpfte, weil die Annahme alles andere als gut war und er deshalb nicht spielen wollte, warf ihn Kay ins Rennen. Da Opa auf der anderen Seite aber ein Vollblutvolleyballer ist, spielten nun Kiki, Opa, Kay, Uwe, Ingo und Bine. Opa schimpfte zwar weiter und alle regten sich auf, aber irgendwie gab es dann doch ein paar gute Aktionen und parallel dazu baute Siemens kräftemäßig ab. Sascha kam dann zum Satzende noch für Opa, um den Satz zu sichern und um Opa die Chance zu geben sich zu beruhigen. Mitte des Satzes führte Siemens mit einigen Punkten Vorsprung und sah schon wie der sichere 3-Satz-Sieger aus, als sie in einigen Angriffsaktionen Pech hatten und ihre Aufgaben nicht  mehr ins Feld kamen. Dadurch verhalfen sie uns zu einem eigentlich nicht mehr erhofften Satzgewinn mit 25:21.

Getreu dem Motto „Never Change a winning Team“ ging es u. a. auch mit Opa in den vierten Satz. Dieser wurde dann relativ deutlich mit 25:19 gewonnen, auch wenn Siemens durch verschiedene Umstellungen noch alles versuchte. Offensichtlich war Siemens konditionell nicht voll austrainiert J .

Also musste der 5. Satz die Entscheidung bringen. Kein Team konnte sich absetzen, jede Seite machte Ihre Punkte. In der Mitte des Satzes kam Sascha nochmal für Kay und wir konnten das Finale durch ein 15:13 glücklich gewinnen. Siemens hatte es in der Hand aber letztlich nicht genügend Kraft, um gegen uns zu bestehen.

Euer Hubert

24.03.2007 | Pokalhalbfinale Mixed LBB - BfA (3:1)


Siemens hatte das „Vergnügen“ nun unser Spiel gegen BfA zu pfeifen, in das Philipp und ich mit besonderem Ergeiz gingen, hatte doch BfA im Mixedspiel tags zuvor die Meisterschaftsambitionen der Mixed II mit 3:0 buchstäblich pulverisiert.

Nach dem Mixed-Spiel musste Uwe los zu seinem Spiel in der Regionalliga (3:2 gegen Dessau gewonnen), so dass Ingo und ich in der Mitte spielten, Alex und Sascha über Außen, Opa als Steller und Kay Diagonal. BfA hatte auch die Wahl gewonnen und entschied sich schlauerweise für die Seite, da die Sonne nun so tief stand, dass sie die Annahme und Abwehr auf der einen Seite fast zu einem Blindflug machte.

Somit hatten wir zwar in der Abwehr gerade im ersten Satz einige „unsichtbare“ Bälle, aber die Annahme war um einiges besser als im Mixed-Spiel zuvor und so konnte Opa wunderbar zuspielen. Daher kamen wir zu einem unspektakulären aber klaren 25:18 Sieg.

Auf die andere Seite gewechselt konnten wir nun in einigen Situationen von „unsichtbaren“ Bällen profitieren. Da unsere Annahme weiterhin stabil blieb und Sascha sein Versprechen hielt, mehr Bälle in der Abwehr zu holen, konnten wir auch diesen Satz mit Freude und Ausgelassenheit mit 25:21 gewinnen.

Der 3. Satz wurde nun mit Matze für Kay begonnen, der zum Ende hin aber noch mal eingewechselt wurde. An der Annahme lag es nicht, dass dieser Satz mit 21:25 verloren ging und auch nicht an den Pässen von Opa. Meiner Ansicht nach schwächelten ein wenig unsere Außen, die plötzlich die schönsten Pässe in harmlose Angriffe oder Ableger ummünzten. Matze traf zumindest keine „Schuld“ J .

Also durfte er im 4. Satz auch wieder ran und anfangs lief es auch noch ganz gut. Bis wieder unsere „Außenschwäche“ zum Tragen kam. Leider musste Ingo dann auch dem Mixedspiel Tribut zollen und kam nicht mehr so souverän am Netz durch wie sonst. Aus diesem Grunde wurde er auch folgerichtig zum Ende des Satzes hinten von Philipp ersetzt. Letztlich reichte es aber dann doch noch zu einem 25:23 Sieg.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass wir zukünftig besser aufpassen müssen, wenn Siemens schreibt, da der Spielberichtsbogen nicht vollständig ausgefüllt wurde, was die Spielernummern als auch die Satzaufstellungen angeht. Einzig das Ergebnis ist korrekt eingetragen worden. Wir können nur hoffen, das der Verband uns das Spiel im Nachhinein nicht noch aberkennt. So etwas finde ich, angesichts des einfachen Spielberichtsbogen, doch sehr unsportlich.

Die Finalspiele sollten wir dann aber doch, wenn irgend möglich, mit mehr Spielerinnen/Spieler angehen, da wir konditionell doch erheblich abgebaut haben.

Auch wir werden nicht jünger J

In diesem Sinne, Euer Hubert

 
     
   


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etzte Änderung am Freitag 08.06.2007 23:30