| |
|
Allgemeine
Turnierdaten
|
| Termin: |
 |
11.10.2003 |
| Turnierart: |
|
Deutsche Beriebssportmeisterschaften im Mixed und Herrenvolleyball
in Essen |
| Platz: |
|
1 |
 |
Urkunde
und Bilder
|
| Urkunde: |
 |
nicht vorhanden |
| Bilder: |
|
nicht vorhanden |
 |
Der
Turnierbericht
|
5. Deutsche Mixedmeisterschaften
Volleyball am 11.10.2003 in Essen
Die 3. Teilnahme an den diesjährigen 5. deutschen Betriebssport-Mixedmeisterschaften
im Volleyball fanden zunächst unter keinem guten Stern statt,
da unsere etatmäßige Stellerin Marina krankheitsbedingt
kurzfristig absagen musste. Aus diesem Grunde sind wir mit folgenden
Teilnehmern angetreten um den 2. Platz vom Vorjahr zu verteidigen.
Unser Team: Sabine Baudis, Christina (Tina) Drischel, Katrin Schütze,
Ingo Blank, Matthias Baudis, Frank Jung, Carsten Keller, Hubert
Lamping, Christian Meinicke und Dirk Radosta.
Frohgemut trafen wir uns also am Freitag um 16:00 Uhr am Bahnhof
Zoo um gemeinsam nach Essen zu fahren. Durch günstige Tarife
durften wir es uns sogar in der 1. Klasse gemütlich machen,
was, wie alle fanden, durchaus standesgemäß war, wenn
man sich schon mal für die deutschen Meisterschaften qualifiziert
hat. Vom Hauptbahnhof in Essen ging es dann mit 2 Taxis, in das
Scandic-Hotel, wo wir kurz unsere Sachen ablegten und uns dann zum
Mexikaner aufmachten, wo Matthias und Ingo bereits auf uns warteten.
Dort wurde es dann genauso lustig und feucht wie die Woche zuvor,
da der Gastwirt durchaus gefallen an unserer Truppe gefunden hatte.
Zurück ins Hotel wurde dann tief und fest geschlafen um für
die kommenden Ereignissen gewappnet zu sein. Am Samstag morgen sind
dann alle Teilnehmer von den ortsansässigen öffentlichen
Verkehrsgesellschaften zur Halle transportiert worden, wo es zunächst
eine Einweisung der Schiedsrichter und anschließend aller
Spieler gab, wobei nochmals darauf hingewiesen wurde, das 2 Sätze
mit jeweils 10 Minuten Spielzeit gespielt werden sollten.
In der Vorrunde hatten wir es dann mit VfD Berlin, Sparkasse Essen
(wie letzte Woche 2x) und der Deutschen Bank Hamburg zu tun. Daraus
gingen wir als Gruppenerster mit 6:0 Sätzen hervor, wobei VfD
mehr mit sich selbst zu tun hatte, Essen frühzeitig spielerisch
resignierte und die Deutsche Bank sich als der erwartet starke Gegner
präsentierte. Ingo hatte sich dazu bereit erklärt mit
Tina und Christian zusammen die Aufstellung und das Coaching zu
übernehmen. Was wie sonst auch zu munteren Diskussionen um
Spieleinsätze und Spielsysteme führte. Alles in Allem
lief es aber sehr gut und wir sind nie vom Gegner ausrechenbar gewesen
da wir wahlweise mit Tina als Stellerin oder 2 Angreiferinnen gespielt
haben. Kompliment an dieser Stelle von mir an die konstant guten
Leistungen unserer Damen, welche nicht zuletzt auch während
der Saison dazu beigetragen haben, dass wir an diesen Meisterschaften
teilnehmen konnten.
Im Viertelfinale hatten wir es mit dem Bankhaus Neelmeyer zu tun
die uns aber auch nicht stoppen konnten und wir auch hier mit 2:0
siegten.
Im Halbfinale kam es zu einem echten Showdown gegen HEW, das wir
im ersten Satz klar mit 19:10 für uns entscheiden konnten.
Im zweiten Satz kamen wir schwerer in Tritt und HEW spielte gleichzeitig
groß auf, so dass wir uns hier 14:15 nach 10 Spielminuten
geschlagen geben mussten, was aber für uns trotzdem zum Finale
reichte.
Im Finale, das leider parallel zum dritten Platz gespielt wurde
konnten wir uns wieder mit 2:0 jeweils mit 2 Punkten Vorsprung gegen
Bezirksregierung Köln, den 1. Deutschen Meistertitel für
die BSG LBB holen.
In einem dramatischen Spiel um den 3 Platz siegte dann HEW mit 2:1
Sätzen knapp vor der Deutschen Bank Hamburg.
Fazit:
Da wir in der Lage waren unterschiedliche Spielsysteme zu spielen
und sehr gutes "Spielermaterial" aufzuweisen hatten, waren
wir nur sehr schwer ausrechenbar. Hinzu kam eine sehr gute mannschaftliche
Geschlossenheit, die darin gipfelte, dass sich Ingo selbst für
Dirk auswechselte. Wann hat es das in der Vergangenheit schon mal
gegeben. Tina hat die sich bietende Chance hervorragend ergriffen
sich für weitere Stellereinsätze zu empfehlen und unser
zurückgekehrter "Engländer" (Dirk) hat nichts
verlernt sondern einiges an Stabilität gewonnen.
Ich bin froh und stolz Teil dieser Mannschaft/BSG zu sein und hoffe
das sich jeder weiterhin positiv mit seinen Stärken in die
BSG einbringt. Wir brauchen auch in der Zukunft Spieler und Spielerinnen,
die nicht nur einen Ball in den 3-Meter-Raum schlagen können
sondern auch Leute die sich in den Dienst der Mannschaft/BSG stellen.
So hoffe ich, im nächsten Jahr hier in Berlin, wieder Teil
einer Mannschaft dieser BSG zu sein, die versucht den Deutschen
Meistertitel erfolgreich zu verteidigen.
Autor: Hubert Lamping
|
|
|
|
|