17. German Masters in Essen

   
 


Allgemeine Turnierdaten
Termin: 03.10.-05.10.2003
Turnierart:   Deutsche Meisterschaften im Mixedvolleyball der Landesbanken und Sparkassen
Platz:   5 (Team Landesbank Berlin)
32 (Team Berliner Sparkasse)
Urkunde und Bilder
Urkunde: LBB Urkunde Berliner Sparkasse Urkunde

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Der Turnierbericht

Das Turnier aus Sicht eines LBBlers

Die 17. German Masters fanden dieses Jahr in Essen statt. Später als gewöhnlich - nämlich erst im Oktober - wurde somit der German Master im Mixed-Volleyball der Landesbanken und Sparkassen ermittelt. Betrachtet man die längere Vorbereitungszeit als gutes Vorzeichen, so musste dieses Turnier ein ganz besonderes werden. Und man muss sagen: wir wurden nicht enttäuscht! An dieser Stelle sei unserer besonderer Dank an die Essener Organisatoren und Turnierhelfer ausgesprochen, die ein fantastisches Turnier organisierten.
Nun aber immer der Reihe nach. Am Donnerstag, den 02. Oktober ging die Fahrt mit Mietbussen von Berlin nach Essen. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer in einem 5-Sterne-Hotel, dass von den Organisatoren zu Sonderkonditionen reserviert wurde. Nach dem einem oder anderen kühlen Erfrischungsgetränk an der hauseigenen Bar ging es dann zu Bett.
Gestärkt mit einem guten Frühstück überstanden wir auch die durch die Essener organisierte "Morgengymnastik" in Form von Step Aerobik. Die gewonnene Lockerheit in der Muskulatur konnten wir dann auch gleich aufs Spielfeld übertragen. In der Vorrunde erwarten unsere Freunde aus Zwickau sowie die Gewinner der roten Laterne, die Sparkasse Minden-Lübecke. Der Respekt der Gegner war gross und so gewannen wir relativ leicht diese beiden Spiele und waren damit direkt für die Zwischenrunde qualifiziert.
Die Zwischenrunde erwartete uns neben dem Gastgeber auch die Mannschaften der Sparkasse Kaufbeuren und der Sparkasse Moers. Auch in diesen Spielen gelang es den gegnerischen Teams nicht, den Ausgang der Spiele eng zu gestalten. Mit klaren Siegen erreichten wir somit das nächste Etappenziel. Durch entsprechende Ein- und Auswechslungen sollten sogar noch Kräfte für den Finaltag gespart werden. Den Abend verbrachten wir dann nach Sauna und Swimmingpool in einem mexikanischen Restaurant. Neben spitzenmäßigem Essen und einer Bedienung die alle Wünsche prompt erfüllte, wurden wir auch noch auf eine Runde des Hauses eingeladen. Die Stimmung war sehr gut und das eine oder andere Glas wurde gelehrt. Erste Stimmen wurden laut, dass ein Finaleinzug dieses Jahr zum Greifen nahe wäre. Diese Euphorie war durchaus berechtigt, hatten doch andere Spitzenteams und Meister der vergangenen Jahre Probleme ihre Spiel deutlich zu gewinnen. Zumal hatten wir den Vorteil mit einer großen Spieleranzahl angereist zu sein und damit Kräfte sparen zu können. Aber wie heisst es immer so schön. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
So entpuppte sich die Kreissparkasse München-Starnberg als unerwartet starker Gegner im ersten K.O.-Spiel des zweiten Turniertages. Nachdem der erste Satz durch taktische Umstellungen und individuelle Fehler schon mit einer 4-Punkte-Differenz verloren ging, schien das Finale in weite Ferne gerückt zu sein. Doch das Team behielt die Nerven und konnte das Spiel im zweiten Satz noch drehen und die entsprechenden Punkte sichern. So zogen wir aufgrund der mehr gewonnenen "kleinen" Punkte in die Endrunde ein, wo uns der Vorjahresmeister, die Sparkasse Schwerin und die Vogtländer Sparkasse erwarteten.
Es ist immer wieder zu beobachten wie Teams in der Endrunde über sich selbst hinauswachsen. Aus diesem Grunde zählt dort eigentlich jeder Punkt, will man sich für das Halbfinale qualifizieren. Mit der entsprechend kämpferischen Einstellungen wollten wir das Spiel gegen Schwerin bestreiten, verloren aber den ersten Satz mit 5 Punkten und den zweiten mit 1 Punkt. Jetzt musste also ein möglichst hoher Sieg gegen die Vogtländer her, um sich sicher für das Halbfinale zu qualifizieren. Doch auch in diesem Spiel lief es nicht rund wie gewohnt. Erste Nervosität machte sich breit. So wurde beim Gewinn des ersten Satz ein 6-Punkte-Vorsprung kurz vor Satzende noch fast vergeben. Die Sparkasse Vogtland trumpfte im zweiten Satz auf und gewann diesen verdient mit 3 Punkten. Somit wussten wir und auch die Vogtländer: es liegt in den Händen von Schwerin, wer in das Halbfinale einzieht. Oder etwa doch nicht?
Nein, denn die Vogtländer nahmen das Heft in die Hand und gewannen in ihrem hartumkämpften Gruppenspiel gegen Schwerin die notwendigen Punkte. Damit war für uns der Traum vom Finale ausgeträumt. Im Spiel um Platz 5 trafen wir dann zum zweiten Mal im Turnierverlauf auf die Gastgeber aus Essen. Der Frust saß wohl tief und so wurden die Essener in zwei Sätzen klar besiegt.
In einem fantastischen Finale trafen dann Schwerin und Vogtland erneut aufeinander, nachdem sie beide ihre Halbfinalspiele gewonnen hatten, wobei die Vogtländer erneut das bessere Ende für sich hatten. Frenestisch gefeiert von allen anderen Mannschaften ging ein sehr schönes Turnier zu Ende. Oder war das noch nicht das Ende?
Mit nichten, denn die Essener hatten eine Party in der wohl schönsten Location seit langem organisiert: einer alten Zeche, die auch noch ein Weltkulturerbe ist. Mit Freigetränken und einem mehr als üppigen Büffet, sowie guter Partymusik wurde die Nacht hindurch gefeiert. Der Ausrichter des nächsten Master, die Sparkasse wird es da sicher sehr schwer haben, dass alles nochmal zu toppen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Berlin, wobei der eine oder andere während der Fahrt noch den versäumten Schlaf nachholte.
Nochmals ein riesiges Dankeschön an die Essener für dieses tolle Turnier! Holger, Holger, Holger!

Autor: Dirk Radosta


Die 17. German Masters aus der Sicht eines Sparkässlers

Am Abend des 02.10.2003 machten sich die Mannschaften der Berliner Sparkasse und der Landesbank Berlin auf den Weg zu den 17. German Masters der Sparkassen und Landesbanken in Essen.
Der Großteil der Teilnehmer reiste mit drei Kleinbussen aus Berlin an. Da so ziemlich alle Aktiven an diesem Großereignis teilhaben wollten, kam ein Versprengter sogar extra aus Norwegen angereist.
Die Anreise verlief problemlos. Nachdem wir in Essen ankamen haben wir nach einigem hin und her auch gleich die Zimmer im Scandic-Hotel bezogen.
Am nächsten Morgen in aller Frühe sollte es nach der Begrüßung durch die Gastgeber auch schon losgehen. Das Turnier war für zwei Tage angesetzt und wurde auf drei Hallen verteilt gut organisiert über die Bühne gebracht. Dafür unser herzlicher Dank an die Essener Organisatoren dieser gigantischen Veranstaltung.
Beide Mannschaften starteten den ersten Turniertag in verschiedenen Hallen. Der Spaßfaktor sollte bei der Truppe der Berliner Sparkasse im Vordergrund stehen. Deshalb hatten sie sich auf die Fahne geschrieben, ein gutes Turnier zu spielen und mit einer Platzierung im Mittelfeld die Veranstaltung zu beenden. Da die Fahne offenbar nicht groß genug war bzw. nicht heftig genug geschwenkt wurde, reichte es nicht zur angestrebten Platzierung. Das tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch.
Wir mussten uns mit einem hart erkämpften 32. Platz zufrieden geben und uns am allseits bekannten olympischen Gedanken festklammern.
Unsere Mannschaft der Landesbank Berlin hat in anderer Halle immerhin den beachtenswerten 5 Platz belegt. Das ist bei einem Teilnehmerfeld von 36 Mannschaften nicht vom Schlechtesten. Wenn man jetzt den Schnitt errechnet, haben wir doch gar nicht so übel abgeschnitten.
Nachdem alle TeilnehmerInnen das Turnier ohne nennenswerte Verletzungen überstanden hatten (die üblichen kleinen Blessuren zählen hier nicht), ging es am Samstag Abend zur Players-Party in den Zollverein in Essen. Hier waren dann beide Mannschaften wieder vereint und haben mit so ziemlich allen am Turnier teilnehmenden Mannschaften bis in den Morgen in beeindruckender Kulisse gefeiert.
Am Sonntag haben wir unsere nun vollends müden Knochen in die Busse geschafft und haben uns auf den Heimweg nach Berlin gemacht. Alles in allem, wie wir finden, eine gelungene Veranstaltung.

Autor: Ingo Kübast




 
     
   


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Letzte Änderung am Dienstag, 28.10.2003 0:21