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Das Turnier aus Sicht eines LBBlers
Die 17. German Masters fanden dieses Jahr in Essen statt. Später
als gewöhnlich - nämlich erst im Oktober - wurde somit
der German Master im Mixed-Volleyball der Landesbanken und Sparkassen
ermittelt. Betrachtet man die längere Vorbereitungszeit als
gutes Vorzeichen, so musste dieses Turnier ein ganz besonderes werden.
Und man muss sagen: wir wurden nicht enttäuscht! An dieser
Stelle sei unserer besonderer Dank an die Essener Organisatoren
und Turnierhelfer ausgesprochen, die ein fantastisches Turnier organisierten.
Nun aber immer der Reihe nach. Am Donnerstag, den 02. Oktober ging
die Fahrt mit Mietbussen von Berlin nach Essen. Dort angekommen
bezogen wir unsere Zimmer in einem 5-Sterne-Hotel, dass von den
Organisatoren zu Sonderkonditionen reserviert wurde. Nach dem einem
oder anderen kühlen Erfrischungsgetränk an der hauseigenen
Bar ging es dann zu Bett.
Gestärkt mit einem guten Frühstück überstanden
wir auch die durch die Essener organisierte "Morgengymnastik"
in Form von Step Aerobik. Die gewonnene Lockerheit in der Muskulatur
konnten wir dann auch gleich aufs Spielfeld übertragen. In
der Vorrunde erwarten unsere Freunde aus Zwickau sowie die Gewinner
der roten Laterne, die Sparkasse Minden-Lübecke. Der Respekt
der Gegner war gross und so gewannen wir relativ leicht diese beiden
Spiele und waren damit direkt für die Zwischenrunde qualifiziert.
Die Zwischenrunde erwartete uns neben dem Gastgeber auch die Mannschaften
der Sparkasse Kaufbeuren und der Sparkasse Moers. Auch in diesen
Spielen gelang es den gegnerischen Teams nicht, den Ausgang der
Spiele eng zu gestalten. Mit klaren Siegen erreichten wir somit
das nächste Etappenziel. Durch entsprechende Ein- und Auswechslungen
sollten sogar noch Kräfte für den Finaltag gespart werden.
Den Abend verbrachten wir dann nach Sauna und Swimmingpool in einem
mexikanischen Restaurant. Neben spitzenmäßigem Essen
und einer Bedienung die alle Wünsche prompt erfüllte,
wurden wir auch noch auf eine Runde des Hauses eingeladen. Die Stimmung
war sehr gut und das eine oder andere Glas wurde gelehrt. Erste
Stimmen wurden laut, dass ein Finaleinzug dieses Jahr zum Greifen
nahe wäre. Diese Euphorie war durchaus berechtigt, hatten doch
andere Spitzenteams und Meister der vergangenen Jahre Probleme ihre
Spiel deutlich zu gewinnen. Zumal hatten wir den Vorteil mit einer
großen Spieleranzahl angereist zu sein und damit Kräfte
sparen zu können. Aber wie heisst es immer so schön. Erstens
kommt es anders und zweitens als man denkt.
So entpuppte sich die Kreissparkasse München-Starnberg als
unerwartet starker Gegner im ersten K.O.-Spiel des zweiten Turniertages.
Nachdem der erste Satz durch taktische Umstellungen und individuelle
Fehler schon mit einer 4-Punkte-Differenz verloren ging, schien
das Finale in weite Ferne gerückt zu sein. Doch das Team behielt
die Nerven und konnte das Spiel im zweiten Satz noch drehen und
die entsprechenden Punkte sichern. So zogen wir aufgrund der mehr
gewonnenen "kleinen" Punkte in die Endrunde ein, wo uns
der Vorjahresmeister, die Sparkasse Schwerin und die Vogtländer
Sparkasse erwarteten.
Es ist immer wieder zu beobachten wie Teams in der Endrunde über
sich selbst hinauswachsen. Aus diesem Grunde zählt dort eigentlich
jeder Punkt, will man sich für das Halbfinale qualifizieren.
Mit der entsprechend kämpferischen Einstellungen wollten wir
das Spiel gegen Schwerin bestreiten, verloren aber den ersten Satz
mit 5 Punkten und den zweiten mit 1 Punkt. Jetzt musste also ein
möglichst hoher Sieg gegen die Vogtländer her, um sich
sicher für das Halbfinale zu qualifizieren. Doch auch in diesem
Spiel lief es nicht rund wie gewohnt. Erste Nervosität machte
sich breit. So wurde beim Gewinn des ersten Satz ein 6-Punkte-Vorsprung
kurz vor Satzende noch fast vergeben. Die Sparkasse Vogtland trumpfte
im zweiten Satz auf und gewann diesen verdient mit 3 Punkten. Somit
wussten wir und auch die Vogtländer: es liegt in den Händen
von Schwerin, wer in das Halbfinale einzieht. Oder etwa doch nicht?
Nein, denn die Vogtländer nahmen das Heft in die Hand und gewannen
in ihrem hartumkämpften Gruppenspiel gegen Schwerin die notwendigen
Punkte. Damit war für uns der Traum vom Finale ausgeträumt.
Im Spiel um Platz 5 trafen wir dann zum zweiten Mal im Turnierverlauf
auf die Gastgeber aus Essen. Der Frust saß wohl tief und so
wurden die Essener in zwei Sätzen klar besiegt.
In einem fantastischen Finale trafen dann Schwerin und Vogtland
erneut aufeinander, nachdem sie beide ihre Halbfinalspiele gewonnen
hatten, wobei die Vogtländer erneut das bessere Ende für
sich hatten. Frenestisch gefeiert von allen anderen Mannschaften
ging ein sehr schönes Turnier zu Ende. Oder war das noch nicht
das Ende?
Mit nichten, denn die Essener hatten eine Party in der wohl schönsten
Location seit langem organisiert: einer alten Zeche, die auch noch
ein Weltkulturerbe ist. Mit Freigetränken und einem mehr als
üppigen Büffet, sowie guter Partymusik wurde die Nacht
hindurch gefeiert. Der Ausrichter des nächsten Master, die
Sparkasse wird es da sicher sehr schwer haben, dass alles nochmal
zu toppen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Berlin,
wobei der eine oder andere während der Fahrt noch den versäumten
Schlaf nachholte.
Nochmals ein riesiges Dankeschön an die Essener für dieses
tolle Turnier! Holger, Holger, Holger!
Autor: Dirk Radosta
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| Die 17. German Masters aus der Sicht
eines Sparkässlers
Am Abend des 02.10.2003 machten sich die Mannschaften
der Berliner Sparkasse und der Landesbank Berlin auf den Weg zu
den 17. German Masters der Sparkassen und Landesbanken in Essen.
Der Großteil der Teilnehmer reiste mit drei Kleinbussen aus
Berlin an. Da so ziemlich alle Aktiven an diesem Großereignis
teilhaben wollten, kam ein Versprengter sogar extra aus Norwegen
angereist.
Die Anreise verlief problemlos. Nachdem wir in Essen ankamen haben
wir nach einigem hin und her auch gleich die Zimmer im Scandic-Hotel
bezogen.
Am nächsten Morgen in aller Frühe sollte es nach der Begrüßung
durch die Gastgeber auch schon losgehen. Das Turnier war für
zwei Tage angesetzt und wurde auf drei Hallen verteilt gut organisiert
über die Bühne gebracht. Dafür unser herzlicher Dank
an die Essener Organisatoren dieser gigantischen Veranstaltung.
Beide Mannschaften starteten den ersten Turniertag in verschiedenen
Hallen. Der Spaßfaktor sollte bei der Truppe der Berliner
Sparkasse im Vordergrund stehen. Deshalb hatten sie sich auf die
Fahne geschrieben, ein gutes Turnier zu spielen und mit einer Platzierung
im Mittelfeld die Veranstaltung zu beenden. Da die Fahne offenbar
nicht groß genug war bzw. nicht heftig genug geschwenkt wurde,
reichte es nicht zur angestrebten Platzierung. Das tat der guten
Stimmung allerdings keinen Abbruch.
Wir mussten uns mit einem hart erkämpften 32. Platz zufrieden
geben und uns am allseits bekannten olympischen Gedanken festklammern.
Unsere Mannschaft der Landesbank Berlin hat in anderer Halle immerhin
den beachtenswerten 5 Platz belegt. Das ist bei einem Teilnehmerfeld
von 36 Mannschaften nicht vom Schlechtesten. Wenn man jetzt den
Schnitt errechnet, haben wir doch gar nicht so übel abgeschnitten.
Nachdem alle TeilnehmerInnen das Turnier ohne nennenswerte Verletzungen
überstanden hatten (die üblichen kleinen Blessuren zählen
hier nicht), ging es am Samstag Abend zur Players-Party in den Zollverein
in Essen. Hier waren dann beide Mannschaften wieder vereint und
haben mit so ziemlich allen am Turnier teilnehmenden Mannschaften
bis in den Morgen in beeindruckender Kulisse gefeiert.
Am Sonntag haben wir unsere nun vollends müden Knochen in die
Busse geschafft und haben uns auf den Heimweg nach Berlin gemacht.
Alles in allem, wie wir finden, eine gelungene Veranstaltung.
Autor: Ingo Kübast
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