GM-Qualifikationsturnier in Berlin
(2. Berliner Bären Turnier)

   
 


Allgemeine Turnierdaten
Termin: 06.12.2003
Turnierart:   Qualifikationsturnier für die German Masters im Mixedvolleyball der Landesbanken und Sparkassen
Platz:   1 (Team LBB)
7 (Team Spk Berlin)
Urkunde und Bilder
Urkunde: LBBSpk Berlin
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Der Turnierbericht
Am 6. Dezember war das Team der Berliner Sparkasse wieder einmal Gastgeber für ein German Masters Qualifikationsturnier. Ausgestattet mit der Möglichkeit sich als Turniersieger direkt für die 18. German Masters der Landesbanken und Sparkassen in Saarbruecken zu qualifizieren, waren 11 Teams an den Start gegangen. Neben Masters-Winnern wie der Spk Parchim-Lübz und der Spk Stade-Altes Land traten auch die Teams der LB Berlin, KSK Bitterfeld, Spk Merseburg-Querfurt, Spk Sonneberg, Spk Hamburg, OstseeSpk Rostock, HSH Nordbank (ehemals Hamburgische LB) und der Spk Oder-Spree (ehemals Spk Frankfurt/Oder) an.
Mit vier Teams aus den Top Ten der diesjährigen German Masters in Essen war das Teilnehmerfeld topbesetzt und spannende Spiele garantiert. Der Spielmodus bei 11 Teams gestaltet sich bekanntermaßen schwierig. Durch das Spielen einer Vorrunde in einer 5er und 6er Gruppe, wobei die vier Top-Teams jeder Gruppe sich für die Viertelfinal-Runde qualifizieren konnten und die anderen Teams in einer Gruppe um die Plätze 9-11 spielten, sollte den Mannschaften eine etwa gleiche Anzahl an Spielen garantiert werden.
In der Gruppe A konnte sich die Spk Parchim-Lübz klar, mit nur einem knapp verlorenen Satz im Spiel gegen die Gastgeber aus Berlin, durchsetzen. Auf dem zweiten und dritten Platz folgte die OstseeSpk Rostock und die Spk Berlin mit jeweils ausgeglichenen Punktverhältnissen. Die Spk Sonneberg belegte den vierten Platz in dieser Vorrundengruppe.
In der Vorrundengruppe B konnte sich die LB Berlin trotz verlorenem Satz gegen die Spk Stade-Altes Land als Gruppenerster durchsetzen, während Stade Platz 4 belegte. Auf Platz 2 folgte die KSK Bitterfeld, die im Laufe des Turnieres noch für die eine oder andere Überraschung sorgen sollte. Spk Merseburg-Querfurt beendete die Vorrunde auf Platz 3. Damit machten die Teams der Spk Spree-Oder, HSH Nordbank und die Spk Hamburg die Plätze 9-11 unter sich aus. Für alle anderen Teams ging das Turnier jetzt im KO-Modus weiter.
Die Viertelfinal-Partien ergaben sich aus über Kreuzspielen entsprechend der Vorrundenplazierungen: Spk Parchim-Lübz gegen Spk Stade-Altes Land, Spk Berlin gegen KSK Bitterfeld, OstseeSpk Rostock gegen Spk Merseburg Querfurt sowie Spk Sonneberg gegen LB Berlin. Im ersten Viertelfinale konnte die Spk Parchim-Lübz gegen die Spk Stade-Altes Land beide Sätze gewinnen, wobei es Stade nur im ersten Satz gelang, das Spiel eng zu gestalten. Im zweiten Viertelfinalspiel erwies sich die Spk Berlin aus netter Gastgeber und lies der KSK Bitterfeld den Vortritt. An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass dies natürlich nicht freiwillig geschah. Nach mit einem Punkt gewonnenem erstem Satz, konnten die Berliner das Tempo der Bitterfelder nicht mehr mitgehen und verloren deutlich den zweiten Satz. Im dritten Viertelfinale machte die Spk Merseburg-Querfurt alles klar und lies keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Das vierte Viertelfinalspiel entwickelte sich dagegen unerwartet zum Krimi. Auf dem Papier sprach alles für die LB Berlin - nur Top6-Platzierungen bei den German Masters in den letzten 5 Jahren wobei das Team aus Sonneberg sich das letzte Mal 2001 für die German Masters qualifizieren konnte. Doch es kam alles anders. Sonneberg sicherte sich den ersten Satz mit einem 3-Punkte-Vorsprung. Bei der LB Berlin lagen jetzt die Nerven fast blank. Mit viel Glück konnte die LB Berlin zum Ablauf der regulären Spielzeit im zweiten Satz ebenfalls einen 3-Punkte-Vorsprung herausspielen. Somit musste das Spiel durch einen zusätzlich gespielten Punkt entschieden werden. Trotz grossem Kampf der Sonneberger hatte die LB Berlin das bessere Ende und damit den Halbfinaleinzug für sich.
Somit lauteten die Halbfinals Spk Parchim-Lübz gegen KSK Bitterfeld sowie Spk Merseburg-Querfurt gegen LB Berlin. Die Verlierer der Viertelfinals spielten eine weitere Runde dessen Gewinner um Platz 5 und Verlierer um Platz 7 spielten.
Im ersten Halbfinale konnte die Spk Parchim-Lübz den ersten Satz knapp mit einem Punkt gewinnen. Der zweite Satz ging jedoch mit einem 2-Punkte-Vorsprung an die KSK Bitterfeld. Damit verpasste das neu formierte Team aus Parchim den Sprung ins Finale und die damit mögliche direkte Qualifikation für die 18. German Masters in Saarbrücken. Für die Bitterfelder wäre die Qualifikation bereits sicher, wenn sich die LB Berlin im zweiten Halbfinale gegen die Spk Merseburg-Querfurt durchsetzen würde, da sich die LB Berlin bereits vor diesem Turnier durch einen Sieg in Torgau-Oschatz qualifizieren konnte. Doch auch die Merseburger wussten um ihre Chance und gewannen den ersten Satz mit einem Punkt Vorsprung. Mit einer Leistungssteigerung im zweiten konnte die LB Berlin den Finaleinzug dann jedoch noch sichern. Das Finale fand dann auf umgebautem Platz eine halbe Stunde später statt. Leider konnte das Finale nicht ganz halten, was es versprochen hatte, waren die Bitterfelder doch am Ende ihrer Kräfte und im sicheren Wissen um die Qualifikation. So gewann die LB Berlin durch ein 25:19 und 25:20 ihr zweites Qualifikationsturnier in diesem Jahr. Im Spiel um Platz 3 setzte sich die Spk Parchim-Lübz knapp gegen die Spk Merseburg-Querfurt durch.
Bei der vom Nikolaus persönlich durchgeführten Siegerehrung wurden die Mannschaften dann entsprechend ihrer Plaztierung wie folgt aufgerufen: Spk Oder-Spree (11), HSH Nordbank (10), Spk Hamburg (9), OstseeSpk Rostock (8), Spk Berlin (7), Spk Sonneberg (6), Spk Stade-Altes Land (5), Spk Merseburg-Querfurt (4), Spk Parchim-Lübz (3), KSK Bitterfeld (2), LB Berlin (1).
Mit der obligatorischen Party fand das Turnier dann einen runden Abschluss. Mit Freibier und Freiwein wurde die Nacht zum Tag gemacht. Wer länger blieb, konnte sogar noch das eine oder andere Likörchen von unseren beiden Barkeepern Ingo und Holger ergattern. Aber keine Bange: auch wenn in der Lokalität der DLRG (Deutschde Lebensrettungsgesellschaft) gefeiert wurde, musste am Ende niemand wiederbelebt werden.
Der Gastgeber, die Spk Berlin, möchte sich bei allen Mannschaften für die tolle Atmosphäre bedanken und hofft, dass es allen Spass gemacht hat und wir Euch im nächsten Jahr wiedersehen werden.

Autor: Dirk Radosta
Die Spielergebnisse im Überblick
Ergebnisse Vorrunde Gruppe A
Spk Sonneberg - HSH Nordbank 17:12, 12:13 (2:2)
Spk Berlin - Spk Parchim-Lübz 14:13, 9:17 (2:2)
Spk Berlin - OstseeSpk Rostock 13:11, 12:16 (2:2)
Spk Sonneberg - OstseeSpk Rostock 19:9, 13:19 (2:2)
Spk Berlin - HSH Nordbank 13:14, 14:12 (2:2)
Spk Parchim-Lübz - Spk Sonneberg 19:10, 18:6 (4:0)
Spk Berlin - Spk Sonneberg 13:11, 11:20 (2:2)
Spk Parchim-Lübz - OstseeSpk Rostock 21:9, 14:10 (4:0)
Spk Parchim-Lübz - HSH Nordbank 16:4, 19:9 (4:0)
HSH Nordbank - OstseeSpk Rostock 12:17, 8:19 (0:4)

Tabelle Vorrunde Gruppe A
1. Spk Parchim-Lübz 14:2 +66
2. OstseeSpk Rostock 8:8 -2
3. Spk Berlin 8:8 -15
4. Spk Sonneberg 6:10 -6
5. HSH Nordbank 4:12 -43

Ergebnisse Vorrunde Gruppe B
KSK Bitterfeld - LB Berlin 8:22, 13:15 (0:4)
KSK Bitterfeld - Spk Merseburg-Querfurt 10:17, 16:12 (2:2)
Spk Merseburg-Querfurt - Spk Hamburg 13:13, 11:11 (2:2)
Spk Stade-Altes Land - Spk Hamburg 15:10, 15:12 (4:0)
KSK Bitterfeld - Spk Hamburg 18:11, 20:10 (4:0)
LB Berlin - Spk Hamburg 14:13, 17:8 (4:0)
Spk Merseburg-Querfurt - Spk Stade-Altes Land 18:9, 16:11 (4:0)
Spk Hamburg - Spk Oder-Spree 20:6, 18:10 (4:0)
LB Berlin - Spk Stade-Altes Land 12:13, 17:7 (2:2)
KSK Bitterfeld - Spk Oder-Spree 23:9, 24:5 (4:0)
LB Berlin - Spk Oder-Spree 23:6, 19:7 (4:0)
LB Berlin - Spk Merseburg-Querfurt 19:7, 13:10 (4:0)
Spk Stade-Altes Land - Spk Oder-Spree 20:7, 19:8 (4:0)
Spk Merseburg-Querfurt - Spk Oder-Spree 22:7, 17:10 (4:0)
KSK Bitterfeld - Spk Stade-Altes Land 14:10, 15:13 (4:0)

Tabelle Vorrunde Gruppe B
1. LB Berlin 18:2 +79
2. KSK Bitterfeld 14:6 +37
3. Spk Merseburg-Querfurt 12:8 +24
4. Spk Stade-Altes Land 10:10 +3
5. Spk Hamburg 6:14 -13
6. Spk Oder-Spree 0:20 -130

Finalrunde und Platzierungsspiele
Viertelfinale 1: Spk Parchim-Lübz Spk - Stade-Altes Land 15:14, 15:9 (4:0)
Viertelfinale 2: Spk Berlin - KSK Bitterfeld 12:11, 5:22 (2:2)
Viertelfinale 3: OstseeSpk Rostock - Spk Merseburg-Querfurt 12:16, 9:20 (0:4)
Viertelfinale 4: Spk Sonneberg - LB Berlin 13:10, 11:15 (2:2)
Platz 9-11: HSH Nordbank - Spk Hamburg 11:20, 12:16 (0:4)
Platz 9-11: HSH Nordbank - Spk Oder-Spree 14:7, 17:12 (4:0)
Platz 9-11: Spk Hamburg - Spk Oder-Spree 18:7, 12:13 (2:2)
Halbfinale Untere Hälfte 1: Spk Stade-Altes Land - Spk Berlin 13:12, 17:10 (4:0)
Halbfinale Untere Hälfte 2: OstseeSpk Rostock - Spk Sonneberg 12:19, 13:13 (1:3)
Halbfinale Obere Hälfte 1: Spk Parchim-Lübz - KSK Bitterfeld 13:12, 13:15 (2:2)
Halbfinale Obere Hälfte 2: Spk Merseburg-Querfurt - LB Berlin 13:12, 9:12 (2:2)
Platz 7: Spk Berlin - OstseeSpk Rostock 13:18, 18:9 (2:2)
Platz 3: Spk Parchim-Lübz - Spk Merseburg-Querfurt 14:10, 13:14 (2:2)
Platz 5: Spk Stade-Altes Land - Spk Sonneberg 15:9, 16:9 (4:0)
Finale: KSK Bitterfeld - LB Berlin 19:25, 20:25 (0:4)

Abschlussplatzierungen
1. LB Berlin
2. KSK Bitterfeld
3. Spk Parchim-Lübz
4. Spk Merseburg-Querfurt
5. Spk Stade-Altes Land
6. Spk Sonneberg
7. Spk Berlin
8. OstseeSpk Rostock
9. Spk Hamburg
10. HSH Nordbank
11. Spk Oder-Spree



 
     
   


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Letzte Änderung am Dienstag, 28.10.2003 0:21